Montag, 23. Mai 2011

Eu Trip

Ich habe meist Stress im Beruf und habe nur manchmal freie Tage, darum habe ich mir für den fälligen Urlaub etwas Besonderes ausgedacht. Ich habe geplant, einfach mal eine Tour in ein entferntes europäisches Land mit dem eigenen Auto anzutreten. Weil ich ledig bin und keine Verpflichtungen habe, war die Organisation kein Problem. Aber meinen Opel habe ich sicherheitshalber zur Werkstatt gefahren, damit er auf der Reise nicht liegenbleibt. Als ich meinen Urlaub bestätigt bekommen habe, war es notwendig die Reise zu planen. Im Internet informierte ich mich über alle Länder und deren Eigenheiten.


Besonders Italien fiel mir auf, da ich das Klima dort als wirklich gemütlich empfinde und die Menschen, zumindest auf den Fotos, einen freundlichen Eindruck machen. Also packte ich meine Gepäckstücke zusammen und fuhr, mit der nervigen Stimme des Navis als Beifahrer, einfach los. In den ersten Tagen lief alles nach meinen Wünschen. Ich fuhr in Etappen, pro Tag nicht mehr als vierhundert Kilometer, und sah mich danach nach einem Schlafplatz um. Dort nutzte ich dann mein Notebook, um die weitere Reise zu durchzugehen. Ich hatte neun Tage frei bekommen und war mir prinzipiell sicher, dass ich noch durch zumindest ein weiteres europäisches Land fahren könnte. Meine Neugier hatte mich gepackt und ich wollte unbedingt mehr Länder sehen. Natürlich lief alles ganz anders, als gedacht.

Ich war soeben gestartet, um mein nächstes Ziel zu erreichen. Aus dem Nebel tauchte ein Fahrzeug auf, versperrte mir die Straße und es kam wie es kommen musste. Ich hatte nicht die Gelegenheit zu handeln, da die Wege unübersichtlich waren und der Typ nicht Acht gab, während er aus der Nebenstraße kam. Zuerst war ich der Meinung, dass mein Fahrzeug das Ganze überlebt hat. Ein Fahrversuch blieb jedoch erfolglos und man startete den Versuch mir später auf einer seltsamen Sprache zu erklären, dass ich mit dem Wagen fortan nicht mehr weiterfahen kann.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen